Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Karoline Koller

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Biografie

Karoline Koller: geboren 9.1.1889 in Leobersdorf, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Schuhmachers Ludwig Koller und seiner Ehefrau Rosalia, geb. Plocher. Am 18. März 1937 wurde sie mit der Aufnahmezahl 41280 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Die „Angestelltenwaise“, die zuletzt in der Friedhofgasse 4/1 gewohnt hatte, wurde am 7. Februar 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde Karoline Koller im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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