Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Mathilde Kolovratnik

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Biografie

Mathilde Kolovratnik, geb. Ribic: geboren 13.11.1876 in Marburg/Maribor, gestorben 1940 in Hartheim. Am 18. März 1927 wurde sie mit der Aufnahmezahl 32269 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Die als „Schneidergehilfsgattin“ bezeichnete Mathilde Kolovratnik, die zuletzt in der Grazbachgasse 9/I gewohnt hatte, wurde am 28. Mai 1940 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Seit dem 5. Oktober 1936 wurde sie vom im Ruhestand befindlichen Oberoffizial Alois Bauer gesetzlich vertreten. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde Mathilde Kolovratnik im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

Krankenakt von Mathilde Kolovratnik (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Mathilde Kolovratnik

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  • Name: Mathilde Kolovratnik (person description)
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