Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Anna Kompara

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Biografie

Anna Kompara: geboren 27.6.1905 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Ein Artikel im „Grazer Volksblatt“ vom 24. August 1932 beschreibt einen Unfall, bei dem Anna Kompara im Haus Grimmgasse 28 eine Treppe hinunterstürzte, sich verletzte und ins Landeskrankenhaus eingeliefert wurde. Zuletzt war sie als Pflegling im Städtischen Altenheim in der Altenheimgasse 36 (heute Albert-Schweitzer-Gasse 36) untergebracht. Am 3. April 1939 wurde sie mit der Aufnahmezahl 42237 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Man brachte sie auf der Station 13a unter. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Februar 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Anna Kompara (person description)
  • Datum: 2026
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