Karoline Kossär
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Biografie
Karoline Kossär: geboren 5.10.1912 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Am 22. April 1931 wurde sie mit der Aufnahmezahl 33507 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Die als „Wirtschafterin“ bezeichnete Karoline Kossär hatte zuletzt in der Schippingerstraße 227 gewohnt und wurde am 7. Februar 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Seit dem 30. September 1931 wurde sie durch den Altersrentner Josef Kossär gesetzlich vertreten. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde Karoline Kossär im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 31. März 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt.
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