Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Karoline Kranner

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Biografie

Karoline Kranner: geboren 5.10.1899 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Schaffners und Hausbesitzers Johann Kranner und seiner Ehefrau Maria, geb. Grabner. Am 30. Juni 1928 wurde sie mit der Aufnahmezahl 33507 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Am 10. Mai 1933 übernahm der Landesgerichtsrat Dr. Hermann Deu ihre gesetzliche Vertretung. Die zuletzt in der Flurgasse 33 bei ihren Eltern wohnende Kanzleibeamtin wurde am 15. Jänner 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde Karoline Kranner im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Karoline Kranner (person description)
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