Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Hedwig Leonhard

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Biografie

Hedwig Leonhard: geboren 25.9.1889 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie wurde am 14. August 1934 wurde sie mit der Aufnahmezahl 39179 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihre gesetzliche Vertretung übernahm ab dem 30. Juli 1935 ihre Ehemann Karl Leonhard. Die als „Maklergehilfsgattin“ bezeichnete Hedwig Leonhard, die zuletzt in der Rudolfstraße 26 gewohnt hatte, wurde am 14. Februar 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde Hedwig Leonhard im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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