Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Karl Lieftenegger

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Biografie

Karl Lieftenegger: geboren 4.8.1898 in Unzmarkt, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Er war der Sohn des Schneidermeisters Johann Lieftenegger und dessen Ehefrau Priska, geborene Mössner. Karl Lieftenegger zog nach Graz, wo er am 8. April 1928 Ludmilla Höfler heiratete. Am 23. September 1938 wurde er mit der Aufnahmezahl 42677 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Der zuletzt in der Fröbelgasse 21 wohnhafte Hilfsarbeiter wurde am 14. Oktober 1940 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach seiner Überstellung wurde Karl Lieftenegger im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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