Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Martha Schöny

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Biografie

Martha Schöny: geboren 26.4.1914 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Geschäftsdieners Karl Schöny und seiner Ehefrau, der Köchin Rosina, geb. Pechmann. Am 25. Dezember 1935 wurde sie mit der Aufnahmezahl 30263 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Am 12. Februar 1936 übernahm ihr Vater Karl Schöny ihre gesetzliche Vertretung. Die zuletzt in der St. Peter Hauptstraße 65 bei ihren Eltern wohnende „Hausgehilfin“ wurde am 15. Jänner 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde Martha Schöny im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Martha Schöny (person description)
  • Datum: 2026
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