Roman Masser
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Biografie
Roman Masser: geboren 22.21898 in Pitschgau bei Wies, gestorben 1941 in Hartheim. Roman Masser war der Sohn von Lorenz und dessen Ehefrau Maria Masser, geb. Messner. Er arbeitete in Graz als Mechaniker. Ein Artikel im Grazer Volksblatt vom 22. September 1927 berichtet von einem Motorradunfall, den Roman Masser, der sich in Begleitung von zwei jungen Frauen befand, hatte. Bei diesem Unfall im Bereich der Burgruine Gösting, bei dem sich Massers Motorrad mit Beiwagen überschlug, wurden alle drei Beteiligten unbestimmten Grades verletzt. Am 24. Februar 1932 wurde er mit der Aufnahmezahl 37028 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Am 26. April 1932 übernahm der Fleischhauermeister Matthias Winkler aus Graz-Gösting seine gesetzliche Vertretung. Der zuletzt in der Hofgasse 19 (heute Vinzenzgasse 19) wohnhafte „Werksmeister“ wurde am 20. Jänner 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach seiner Überstellung wurde Roman Masser im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
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