Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Johanna Ofner

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Biografie

Johanna Ofner: geboren 2.2.1907 in Köflach, gestorben 1941 in Hartheim. Sie wurde als uneheliche Tochter von Katharina Ofner geboren. Diese stammte aus der Gemeinde Edelschrott und arbeitete als Dienstmagd. Johanna Ofner wurde am 9. November 1935 mit der Aufnahmezahl 40162 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Man beschrieb ihre soziale Stellung als „Lebensgefährtin, ohne Beruf“ und sie wohnte zuletzt in der Hackhergasse 11. Der Schlosser Alois Lang, wohnhaft an derselben Adresse, übernahm am 16. Jänner 1936 ihre gesetzliche Vertretung. Johanna Ofner wurde am 8. Februar 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Johanna Ofner (person description)
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