Arthur Polesny
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Biografie
Arthur Polesny: geboren 5.1.1900 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn des Werkmeisters Ludwig Polesny und dessen Ehefrau Elisabeth, geb. Haibitsch. Am 23. September 1930 wurde er mit der Aufnahmezahl 35601 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt war Arthur Polesny als Lithograf tätig. Am 4. Oktober 1930 übernahm der Schaffner Richard Polesny seine gesetzliche Vertretung. Der zuletzt an der Adresse Hafnerriegel 16 wohnhafte Arthur wurde am 3. Februar 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach seiner Überstellung wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 28. Februar 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt. Seine Urne wurde am 7. April 1941 auf dem Grazer Zentralfriedhof in Grab M9 Nr. 70 beigesetzt.
Verbundene DERLA-Zeichen:
