Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Franz Puch

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Biografie

Franz Puch: geboren 20.8.1883, gestorben 1941 in Hartheim. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete er als städtischer Beamter. Am 7. Juli 1933 wurde er mit der Aufnahmezahl 38262 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt lebte er in der Brockmanngasse 77. Am 27. März 1937 übernahm Viktor Reiter seine gesetzliche Vertretung. Ab Juli 1940 war er kurzzeitig in der Heilanstalt Kainbach untergebracht. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 3. Februar 1941 wurde Franz Puch nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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