Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Maria Reichel

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Biografie

Maria Reichel: geboren 20.10.1903 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Schlossermeisters Alois Reichel und seiner Ehefrau Theresia, geb. Humer. Am 28. Oktober 1936 wurde sie mit der Aufnahmezahl 40936 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Man beschrieb ihre soziale Stellung als „gewesene Fürsogerin“ und sie wohnte zuletzt in der Rechbauerstraße 59. Maria Reichel wurde am 14. Februar 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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