Aloisia Ropac
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Biografie
Aloisia Ropac: geboren 21.6.1883 in Maria Elend, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter von Johann Ropac und dessen Ehefrau Maria, geb. Ottowitz. Aloisia Ropac wurde am 24. Jänner 1936 mit der Aufnahmezahl 40338 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihre soziale Stellung wurde als „gewesene Wirtschafterin“ beschrieben und sie wohnte zuletzt in der Schützenhofgasse 10. Ihre gesetzliche Vertretung übernahm der Amtsrat i. R. Ignatz Griengl. Aloisia Ropac wurde am 7. Februar 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 31. März 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt.
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