Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Karl Ropan

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Biografie

Karl Ropan: geboren 19.10.1908 in Cilli, gestorben 1940 in Hartheim. Er war der Sohn von Karol Ropan und dessen Ehefrau Maria, geb. Knex. Beide arbeiteten für den Goldschmied Franz Pochiasso, der in Cilli Juweliererzeugnisse in einer Goldwarenfabrik fertigte. Nach dem Tod seiner Ehefrau im Jahr 1911 zog Karol Ropan, der auch im Metallarbeiterverband leitend tätig war, mit seinen beiden Kindern nach Graz. Karl Ropan arbeitete als Schlossergehilfe und wurde am 27. Juli 1927 mit der Aufnahmezahl 32615 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Bis zu diesem Zeitpunkt lebte er in der Grünen Gasse 24. Ab dem 18. November 1927 wurde sein Vater Karol Ropan sein gesetzlicher Vertreter. Karl Ropan wurde bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 28. Mai 1940 nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Karl Ropan (person description)
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