Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Heliodora Schinko

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Biografie

Heliondora Schinko: geboren 26.10.1899 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Buchhalters Raimund Schinko und dessen Ehefrau Anna, geb. Fruhwirth. Am 16. Mai 1922 wurde die „arbeitslose Dienstmagd“ mit der Aufnahmezahl 28207 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zuvor lebte sie bei ihrer Familie in der Wartingergasse 42/I. Ihre gesetzliche Vertretung übernahm ihr Vater Raimund Schinko am 5.Juli 1922. Heliondora Schinko wurde am 15. Jänner 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Heliodora Schinko (person description)
  • Datum: 2026
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