Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

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Franz Schnabl

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Biografie

Franz Schnabl: geboren 7.1.1883 in Graz-Andritz, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn des Werkführers Franz Schnabl und dessen Ehefrau Katharina, geb. Kiesl. Der Witwer war zuletzt im Städtischen Altenheim in der Altenheimgasse 36 (heute Albert-Schweitzer-Gasse 36) als Pflegling untergebracht. Am 29. März 1938 wurde Franz Schnabl mit der Aufnahmezahl 42118 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ verlegt. Zeitweise war er auch in der Heilanstalt der Barmherzigen Brüder in Kainbach untergebracht. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 3. Februar 1941 wurde er jedoch nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Franz Schnabl wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 22. März 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt.

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  • Name: Franz Schnabl (person description)
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