Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Angela Schönherr

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Biografie

Angela Schönherr, geb. Ripel: geboren 5.5.1869 in Kalwang, gestorben 1941 in Hartheim. Sie wurde als Tochter des Sensenmachers Johann Ripel und dessen Ehefrau Elisabeth, geb. Höfner, geboren. Am 22. Februar 1926 wurde sie in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Die Aufnahmezahl lautete 31164 und man bezeichnete Angela Schönherr als verwitwete „Armenbeteiligte“. Dabei gab man ihre letzte Wohnadresse mit Mühlgasse 26 an. Am 15. November 1935 übernahm der Amtsrat i. R. Ignatz Griengl ihre gesetzliche Vertretung. Angela Schönherr wurde am 8. Februar 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 2. April 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt.

Krankenakt von Angela Schönherr (1)

Personenbeschreibung im Krankenakt von Angela Schönherr'BArch

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