Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Mathias Schranz

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Biografie

Mathias Schranz (auch Matthias Schrantz): geboren 25.9.1891 in Baldramsdorf bei Spittal/Drau, gestorben 1941 in Hartheim. Er wurde als Sohn des Tischlers Mathias Schranz und dessen Ehefrau Theresia, geb. Grumeth, geboren. Mathias Schranz arbeitete als Schlossergehilfe und wohnte mit seiner Ehefrau Helena Schranz in der Seidenhofstraße 20. Erstmals war er bereits 1922 in eine Pflegeeinrichtung aufgenommen worden und hatte bereits viele Jahre in der Heilanstalt der Barmherzigen Brüder in Kainbach verbracht. Am 1. Juli 1940 wurde Mathias Schranz mit der Aufnahmezahl 1379 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingeliefert. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 13. Februar 1941 wurde er jedoch nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Mathias Schranz wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 5. April 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt.

Krankenakt von Mathias Schranz (1)

Matrikulierung und Personenbeschreibung im Krankenakt von Mathias Schranz'BArch

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  • Name: Mathias Schranz (person description)
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