Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Hermann Schriebl

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Biografie

Hermann Schriebl: geboren 6.8.1905 in Graden bei Maria Lankowitz, gestorben 1941 in Hartheim. Der Tischlergehilfe wurde am 6. September 1928 mit der Aufnahmezahl 33707 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Er wohnte am Franziskanerplatz 14 und ab dem 5. Jänner 1930 übernahm sein Vater, der „gewesene Bergmann“ Gregor Schriebl, seine gesetzliche Vertretung. Ab dem 1. Juli 1933 war er in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke, Zweiganstalt Messendorf bei Graz und ab dem 14. Februar 1934 in der Pflegeanstalt Kainbach untergebracht. Schließlich wurde er in die Heilanstalt „Feldhof“ zurücküberstellt. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 4. Februar 1941 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde Hermann Schriebl im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 3. April 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt.

Krankenakt von Hermann Schriebl (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Hermann Schriebl

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