Jakob Sket
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Biografie
Jakob Sket: geboren 2.7.1892 in Kostrivnica (Slowenien), gestorben 1941 in Hartheim. Der verheiratete Schuhmachergehilfe war der Sohn der ledigen Keuschlerstochter Maria Sket und lebte in Graz in der Afritschgasse 36. Er wurde am 25. September 1931 mit der Aufnahmezahl 36618 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ab dem 7. Mai 1932 übernahm seine Ehefrau Maria Sket seine gesetzliche Vertretung. Zeitweise war er auch in der Heilanstalt der Barmherzigen Brüder in Kainbach untergebracht. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 4. Februar 1941 wurde er jedoch nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Jakob Sket wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
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