Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Stefanie Staudinger

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Biografie

Stefanie Staudinger, geb. Stolz: geboren 24.12.1891 in Graz, gestorben 1940 in Hartheim. Sie wurde als Tochter des Kleidermachers Ignaz Stolz und der Maria Preissegger geboren. Am 15. Juni 1913 heiratete sie in Klagenfurt den Ingenieur Josef Staudinger. Am 15. Mai 1928 wurde sie mit der Aufnahmezahl 33378 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingeliefert. Zuvor lebte sie mit ihrem Ehemann in der Idlhofgasse 76, der ihre gesetzliche Vertretung am 18. Mai 1928 übernahm. Am 28. Mai 1940 wurde Stefanie Staudinger in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

Krankenakt von Stefanie Staudinger (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Stefanie Staudinger

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