Stefan Törö
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Biografie
Stefan Törö: geboren 21.4.1894 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sein Vater, Stefan Törö sen., geboren in Rumänien, hatte am 24. Juni 1891 Josefa Franz in Zagreb geheiratet. Stefan Törö arbeitete als Fleischergehilfe. Er heiratete und lebte mit seiner Frau Anna, die als Bedienerin arbeitete, an verschiedenen Grazer Wohnadressen. Am 6. August 1925 wurde er wegen Diebstahls von der Polizei festgenommen und zu acht Monaten schweren Kerkers verurteilt. Am 2. Juli 1935 wurde er mit der Aufnahmezahl 39899 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt wohnte er in der Muchargasse 27, und seine Ehefrau Anna Törö übernahm seine gesetzliche Vertretung. Am 3. Februar 1941 wurde Stefan Törö in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag seiner Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
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