Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Cäcilia Vodenik

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Biografie

Cäcilia Vodenik, geb. Wundsam: geboren 30.11.1883 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Tagelöhners Franz Wundsam und dessen Ehefrau Juliana, geb. Schreiner. Am 4. Februar 1917 heiratete, die zuletzt als Wirtschafterin tätige Cäcilia Wundsam in der Pfarre Graz-Kalvarienberg den ehemaligen Werkmeister Franz Vodenik. Nach dem Tod ihres Ehemannes war Cäcilia Vodenik zuletzt im Städtischen Altenheim in der Altenheimgasse 36 (heute Albert-Schweitzer-Gasse 36) als Pflegling untergebracht. Am 30. April 1938 wurde sie mit der Aufnahmezahl 42223 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ überführt. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Februar 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Cäcilia Vodenik wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 3. April 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt. Ihre Urne wurde am 10. April 1941 auf dem Grazer Zentralfriedhof in einem Sammelgrab beigesetzt.

Krankenakt von Cäcilia Vodenik (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Cäcilia Vodenik

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  • Name: Cäcilia Vodenik (person description)
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