Karl Vogelweider
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Biografie
Karl Vogelweider: geboren 23.10.1874 in Tillmitsch bei Leibnitz, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn des Wagners Josef Vogelweider und dessen Ehefrau Anna, geb. Schrötter. Karl Vogelweider arbeitete als Bahnschlosser für die k.k. Staatsbahnen und war mit Aloisia, geb. Heritsch, verheiratet. Spätestens seit 1912 lebte das Ehepaar mit ihrer Tochter Aloisia in der Draisgasse 15 in Graz. Am 22. Juli 1926 wurde er mit der Aufnahmezahl 31585 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Als seine gesetzliche Vertreterin war ab dem 28. Juli 1926 seine Ehefrau Aloisia Vogelweider eingetragen. Am 3. Februar 1941 wurde Karl Vogelweider in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag seiner Verlegung bzw. kurze Zeit danach wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
Verbundene DERLA-Zeichen:
