Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Marianne Wanke

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Biografie

Marianne Wanke: geboren 18.2.1902 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des k. k. Steueramtsadjunkten Karl Wanke und seiner Ehefrau Marianne, geb. Reisenhofer. Am 3. März 1931 wurde sie mit der Aufnahmezahl 36018 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Marianne Wanke, die als „Aufseherin“ bezeichnet wurde, hatte bis zu diesem Zeitpunkt in der Plüddemanngasse 30 gewohnt. Anna Schuller übernahm ihre gesetzliche Vertretung. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 7. Februar 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde Marianne Wanke im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 29. März 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt.

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  • Name: Marianne Wanke (person description)
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