Maria Wapper
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Biografie
Maria Wapper: geboren 1880 in Leibnitz, gestorben 1941 in Hartheim. Am 29. September 1931 wurde sie in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihre Aufnahmezahl lautete 36637. Sie wurde als „Hilfsarbeitergattin“ bezeichnet und wohnte mit ihrem Ehemann Josef Wapper in der Austeingasse 25. Dieser übernahm ab dem 3. Mai 1932 auch ihre gesetzliche Vertretung. Im Mai 1934 wurde Josef Wapper zu drei Monaten schweren Kerker verurteilt, weil er als „Schutzbündler“ an den Februarkämpfen am Kalvariengürtel teilgenommen hatte. Am 7. Februar 1941 wurde Maria Wapper in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
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