Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Karl Weber

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Biografie

Karl Weber, geboren 8.1.1892 in Attersee, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der uneheliche Sohn von Theresia Weber. Zuletzt war der Maurergehilfe Karl Weber im Städtischen Siechenhaus in der Armenhausgasse 34 (heute Albert-Schweitzer-Gasse 34) als Pflegling untergebracht. Am 24. Mai 1928 wurde er in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ mit der Aufnahmezahl 33399 aufgenommen. Als seine gesetzliche Vertreterin war ab dem 2. Juli 1928 seine Mutter Theresia Weber, wohnhaft in Andritz, eingetragen. Ab dem 6. November 1939 war er auch in der Heilanstalt in Messendorf bei Graz untergebracht. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 3. Februar 1941 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde Franz Strobl im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

Krankenakt von Karl Weber (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Karl Weber

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