Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Maria Klemantine Weber

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Biografie

Maria Weber, geboren 12.9.1894, gestorben 1941 in Hartheim. Die ledige „Privatière“ lebte in Graz in der Merangasse 77 und wurde am 18. Februar 1930 mit der Aufnahmezahl 35059 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ab dem 24. Februar 1930 übernahm Johann Dettelbach ihre gesetzliche Vertretung. Der ehemalige Vizepräsident der Steiermärkischen Escomptebank war der Besitzer der Villa Dettelbach in der Merangasse 77. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 8. Februar 1941 wurde Maria Weber nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

Krankenakt von Maria Weber (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Maria Weber

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  • Name: Maria Klemantine Weber (person description)
  • Datum: 2026
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