Ferdinand Winter
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Biografie
Ferdinand Winter: geboren 17.12.1901 in Marburg/Maribor, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn des in Graz geborenen Oberpostkontrolleurs Ferdinand Winter und dessen Ehefrau Paula, geb. Strauß. Das Ehepaar hatte mit Karl noch einen zweiten Sohn. Ferdinand Winter, der als Lehrer tätig war, wurde am 28. April 1933 mit der Aufnahmezahl 38090 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt wohnte er in der Steyrergasse 27/III bei seiner verwitweten Mutter. Sie übernahm auch seine gesetzliche Vertretung. Am 3. Februar 1941 wurde Ferdinand Winter in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag seiner Verlegung bzw. kurze Zeit danach wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 24. Februar 1941 als Sterbedatum vermerkt.
Verbundene DERLA-Zeichen:
