Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Maria Witkowska von

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Biografie

Maria von Witkowska: geboren 1879 in Radomysl Wielki (Polen), gestorben 1940/1941 in Hartheim. Am 9. August 1919 wurde sie mit der Aufnahmezahl 26791 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Sie wurde als „Privat (Häftling)“ bezeichnet und ihre letzte Wohnadresse wurde mit Leonhardstraße 133 angegeben. An dieser Adresse betrieben die Barmherzigen Schwestern vom hl. Kreuz ein Dienstmädchen-Asyl, sowie eine Privatkrankenanstalt und ein Frauenheim. Seit dem 26. Oktober 1920 war der Kanzleidirektor Otto Heymann als ihr gesetzlicher Vertreter eingetragen. Am 5. November 1932 wurde sie in die Heilanstalt nach Maria Lankowitz verlegt. Am 8. August 1940 wurde sie zunächst in den „Feldhof“ zurücküberstellt und am 14. Oktober 1940 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde Maria von Witkowska im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 9. Februar 1941 als fiktives Sterbedatum vermerkt.

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