Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Anna Wutti

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Biografie

Anna Wutti, geb. Stassink: geboren 1868 in Dobronoutz (Rumänien, heute Ukraine), gestorben 1940/1941 in Hartheim. Am 20. November 1925 wurde sie mit der Aufnahmezahl 30912 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingeliefert. Die verwitwete „Näherin“ und hatte bis zu diesem Zeitpunkt in der Körösistraße 200 gewohnt. Ihre gesetzliche Vertretung wurde am 8. März 1926 von Alexander Kratkleg übernommen. Sie war viele Jahre in die Heilanstalt in Maria Lankowitz untergebracht. Am 8. August 1940 wurde sie zunächst in den „Feldhof“ zurücküberstellt und am 14. Oktober 1940 wurde Anna Wutti in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

Krankenakt von Anna Wutti (1)

Das Bild zeigt das Deckblatt im Krankenakt von Anna Wutti

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