Johann Zeitz
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Biografie
Johann Zeitz: geboren 4.4.1910 in Graz, gestorben 1940 in Hartheim. Er war der Sohn der ledigen Fabriksarbeiterin Mathilde Zeitz und war als Schuhmachergehilfe tätig. Am 14. Jänner 1931 wurde er mit der Aufnahmezahl 35872 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt wohnte er in der Attemsgasse 23. Johann Zeitz wurde im Laufe der Jahre mehrmals verlegt und war auch in den Heilanstalten Graz-Messendorf und Kainbach untergebracht. Am 28. Mai 1940 wurde er in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag seiner Verlegung bzw. kurze Zeit danach wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
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