Elfriede Cibinello
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Biografie
Elfriede Cibinello, geb. Muhr: geboren 26.8.1900 in Wildon, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Gerichtskanzlisten Anton Muhr und dessen Ehefrau Juliana, geb. Krassnigg. Elfriede Muhr heiratete am 9. November 1919 in Graz-Mariahilf den Zuckerbäcker und Südfrüchtehändler Ferdinand Cibinello. Die Beiden hatten bereits am 1. Dezember 1918 einen Sohn namens Ferdinand bekommen. Am 8. Mai 1929 wurde sie mit der Aufnahmezahl 34291 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Das Ehepaar hatte zuletzt in der Lissagasse 4 gewohnt. Seit dem 14. Dezember 1929 war die Verkäuferin Rosalia Stündl als ihre gesetzliche Vertreterin eingetragen. Am 14. Februar 1941 wurde, die inzwischen geschiedene Elfriede Cibinello in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 16. März 1941 als fiktives Sterbedatum eingetragen und die Heil- und Pflegeanstalt Bernburg als Sterbeort angegeben. Ihre Urne wurde am 1. April 1941 auf dem St.-Peter-Friedhof in Graz beigesetzt.
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