Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Camillo Clodi

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Biografie

Camillo Clodi: geboren 27.12.1902 in Linz, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Er war der Sohn des in Linz geborenen Oberkommissärs der Reichsbahn Emil Clodi und dessen Ehefrau Klemente, geb. Tomasi. Das Ehepaar hatte mit Emil und Ilse zwei weitere Kinder. Camillo Clodi war als techn. Lokführer tätig und wurde am 19. Februar 1929 mit der Aufnahmezahl 34088 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt wohnte er in der Maigasse 18 bei seinem Vater. Dieser übernahm ab dem 15. März 1930 auch seine gesetzliche Vertretung. Am 14. Oktober 1940 wurde Camillo Clodi in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag seiner Verlegung bzw. kurze Zeit danach wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Camillo Clodi (person description)
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