Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Sylvia Flecker-Königstein

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Biografie

Sylvia Flecker-Königstein, geb. Zerkowitz: geboren 31.12.1890 in Banja Luka (Bosnien), gestorben 1942 in Opole (heute Polen). Die Tochter des jüdischen Grazer Architekten Alexander und seiner Frau Jenny Zerkowitz (geb. Nettel) war bis 1921 mit Ing. Erich Flecker verheiratet. Sie wohnte in dem von ihrem Vater erbauten Wohnhaus in der Humboldtstraße 33 und arbeitete im Familienbetrieb Zerkowitz. Im November 1938 musste sie aus der Wohnung ausziehen, wobei sie zunächst vorübergehend bei ihrem Bruder Bruno Zerkowitz in der Wastlergasse 8 wohnte. In der Folge wohnte sie kurzzeitig in der Heinrichstraße 103 und in der Körblergasse 23. Ende April 1939 wurde sie gezwungen, nach Wien zu übersiedeln, wo sie zuletzt in der Porzellangasse 24a gemeldet war. Am 15. Februar 1941 wurde sie in das Ghetto nach Opole, einer Kleinstadt südlich von Lublin, deportiert und im März 1942 ermordet.

Bild von Sylvia Flecker-Königstein aus Geni (1)

Das Portraitfoto zeigt Sylvia Flecker-Königstein

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Bild von Sylvia Flecker-Königstein aus Yad Vashem (2)

Das Bild zeigt Sylvia Flecker-Königstein

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