Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

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Karl Dostal

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Biografie

Karl Dostal: geboren 25.7.1896, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Er arbeitete als Hilfsarbeiter und wurde am 16. Jänner 1924 mit der Aufnahmezahl 29254 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt wohnte er in der Bienengasse 34. Seit dem 18. März 1924 war der an derselben Adresse wohnhafte Bahnbeamte Josef Dostal als sein gesetzlicher Vertreter eingetragen. Am 14. Oktober 1940 wurde er in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag seiner Verlegung bzw. kurze Zeit danach wurde Karl Dostal im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 6. Mai 1941 als fiktives Sterbedatum eingetragen und als Sterbeort die Heil- und Pflegeanstalt Grafeneck angegeben. Seine Urne wurde am 4. Juni 1941 in einem Sammelgrab auf dem Grazer Urnenfriedhof beigesetzt.

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