Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Johann Edelsbrunner

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Biografie

Johann Edelsbrunner: geboren 1895, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Er war als „Gemeindearmer“ im Städtischen Siechenhaus in der Armenhausgasse 34 (heute Albert-Schweitzer-Gasse 34) untergebracht. Am 24. Februar 1927 wurde er mit der Aufnahmezahl 32201 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Als sein gesetzlicher Vertreter war der Amtsrat i. R. Karl Kremser eingetragen. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 10. Oktober 1940 wurde er jedoch nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde Johann Edelsbrunner im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Johann Edelsbrunner (person description)
  • Datum: 2026
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