Franz Eitner
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Biografie
Franz Eitner: geboren 29.9.1913 in Graz, gestorben 1940 in Hartheim. Er war der uneheliche Sohn von Stefanie Eitner. Der ledige Hilfsarbeiter lebte in Graz in der Kalvarienbergstraße 29 und wurde am 30. Juni 1938 mit der Aufnahmezahl 42429 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Oktober 1940 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde Franz Eitner im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf seinem Totenschein wurde der 15. November 1940 als fiktives Sterbedatum eingetragen und als Sterbeort die Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein angegeben. Seine Urne wurde am 9. Juni 1941 auf dem Grazer Zentralfriedhof in Grab 8B12 beigesetzt.
Verbundene DERLA-Zeichen:
