Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Anton Germuth

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Biografie

Anton Germuth: geboren 1.1.1902 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn des Fabrikarbeiters Georg Germuth und dessen Ehefrau Maria, geb. Deutsch. Anton Germuth war als Handelsangestellter tätig und wurde am 19. Jänner 1923 mit der Aufnahmezahl 28628 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt wohnte er in der Bodenfeldgasse 2 bei seinem Vater. Dieser übernahm ab dem 24. Juli 1923 auch seine gesetzliche Vertretung. Am 20. Jänner 1941 wurde Anton Germuth in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag seiner Verlegung bzw. kurze Zeit danach wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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