Maria Gießauf
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Biografie
Maria Gießauf: geboren 13.3.1876, gestorben 1941 in Hartheim. Am 5. Juni 1935 wurde sie in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihre Aufnahmezahl lautete 39838. Sie wurde als „Bäckergattin“ bezeichnet und wohnte in der Karl-Morre-Straße 35. Der Hilfsarbeiter Franz Gießauf, ebenfalls wohnhaft in der Karl-Morre-Straße 35, übernahm ab dem 12. Juni 1935 auch ihre gesetzliche Vertretung. Am 15. Jänner 1941 wurde Maria Gießauf in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
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