Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Josefa Graupp

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Biografie

Josefa Graupp: geboren 13.3.1903 in St. Veit am Vogau, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Bauern Leopold Graupp und dessen Ehefrau Johanna, geb. Strohriedl. Am 23. November 1937 wurde sie mit der Aufnahmezahl 41828 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Sie wurde als „Küchenmädl“ bezeichnet und hatte bis zu diesem Zeitpunkt in der Brockmanngasse 9 gewohnt. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 8. Februar 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde Josefa Graupp im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 15. März 1941 als fiktives Sterbedatum eingetragen und als Sterbeort wurde die Landesheilanstalt Hadamar (Deutschland) angegeben.

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