Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Ewald Haindl

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Biografie

Ewald Haindl: geboren 15.2.1892, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der mittlere von drei Söhnen des Postunterbeamten Stephan Haindl und dessen Ehefrau Maria, geb. Ogertschnigg. Ewald Haindl galt als „Invalide“ und wurde am 16. September 1926 mit der Aufnahmezahl 31751 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt wohnte er am Jakominigürtel 10. Sein Bruder, der in Bruck an der Mur als Kellner arbeitende Johann Haindl, übernahm ab dem 23. September 1926 seine gesetzliche Vertretung. Am 3. Februar 1941 wurde Ewald Haindl in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag seiner Verlegung bzw. kurze Zeit danach wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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