Heinrich Kahlbacher
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Biografie
Heinrich Kahlbacher: geboren 9.7.1892 in Seckau, gestorben 1940 in Hartheim. Er war der Sohn des Gastwirts Johann Kahlbacher und dessen Ehefrau Katharina, geb. Wachter. Heinrich Kahlbacher war als Hilfsarbeiter tätig und heiratete am 19. Jänner 1920 in Graz-St. Andrä, die „Schneidermeistertochter“ Leopoldine Manko. Am 24. Jänner 1935 wurde er mit der Aufnahmezahl 39486 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Seine Ehe war bereits im Jahr 1927 vom Gericht für geschieden erklärt worden. Heinrich Kahlbacher wohnte zuletzt in der Hackhergasse 28. Am 28. Mai 1940 wurde er in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach seiner Überstellung wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
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