Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Karl Kapper

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Biografie

Karl Kapper: geboren 3.9.1896, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Er arbeitete als Schlosser und lebte zuletzt mit seiner Mutter Johanna Kapper am Griesplatz 8/III. Am 21. August 1935 wurde er mit der Aufnahmezahl 40013 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Seine Mutter übernahm ab dem 14. März 1936 seine gesetzliche Vertretung. Am 14. Oktober 1940 wurde er in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach seiner Überstellung wurde er im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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