Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Josefa Kousz

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Biografie

Josefa Kousz, geb. Hickl: geboren 21.10.1889 in Muraszombat/Murska Sobota (Westungarn), gestorben 1940 in Hartheim. Sie war die Tochter von Franz Hickl und dessen Ehefrau Juliana, geb. Petkovics. Am 8. Juni 1913 heiratete sie in der Grazer Kreuzkirche den ebenfalls aus Muraszombat/Murska Sobota stammenden Schmidgehilfen Nikolaus Kousz. Das Ehepaar bekam im Oktober 1916 eine Tochter, die den Namen Frida erhielt. Am 19. Juni 1928 wurde Josefa Kousz mit der Aufnahmezahl 33465 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Das Ehepaar hatte zuletzt in der Kalvarienbergstraße 106 gewohnt. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 28. Mai 1940 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Josefa Kousz (person description)
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