Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Josefa Kracher

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Biografie

Josefa Kracher: geboren 21.2.1902 in Deutsch Kaltenbrunn, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die uneheliche Tochter von Juliane Kracher. Am 30. April 1932 wurde sie mit der Aufnahmezahl 37216 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Sie wurde als „Hausgehilfin“ bezeichnet und hatte bis zu diesem Zeitpunkt in der Hadyngasse 13 gewohnt. Die Hausbesorgerin Maria Hammerl übernahm ihre gesetzliche Vertretung. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 8. Februar 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde Josefa Kracher im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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  • Name: Josefa Kracher (person description)
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