Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Christina Makotschnigg

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Biografie

Christina Makotschnigg: geboren 9.12.1892, gestorben 1941 in Hartheim. Sie heiratete nach 1929 den verwitweten Bundesbahnrevidenten Johann Makotschnigg, der die Kinder Hans und Josefine mit in die Ehe brachte. Am 22. März 1940 wurde sie mit der Aufnahmezahl 1005 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Das Ehepaar hatte zuletzt in der Lagergasse 80/II gewohnt. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 8. Februar 1941 wurde sie nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 6. März 1941 als fiktives Sterbedatum eingetragen und als Sterbeort die Landes-Heil- und Pflegeanstalt Hadamar (Baden-Württemberg) angegeben. Ihre Urne wurde auf dem Grazer Zentralfriedhof am 31. März 1941 in Grab 8C27 beigesetzt.

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  • Name: Christina Makotschnigg (person description)
  • Datum: 2026
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