Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Stephanie Matzl

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Biografie

Stephanie Matzl, verh. Prassl: geboren 7.12.1907 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Tischlergehilfen Josef Matzl und dessen Ehefrau Ursula, geb. Isopp. Stephanie war mit Viktor Prassl verheiratet und wurde am 20. August 1935 mit der Aufnahmezahl 40004 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Das Ehepaar hatte zuletzt am Grieskai 82 gewohnt. Am 10. September 1937 wurde ihre Ehe vom Gericht für ungültig erklärt und ihr Vater Josef Matzl übernahm daraufhin ihre gesetzliche Vertretung. Bis zu ihrer „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Februar 1941 wurde Stephanie Matzl nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Auf ihrem Totenschein wurde der 3. April 1941 als fiktives Sterbedatum eingetragen.

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  • Name: Stephanie Matzl (person description)
  • Datum: 2026
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