Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Heinrich Mödlinger

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Biografie

Heinrich Mödlinger: geboren 16.11.1905, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Er war der Sohn des Samenhändlers Heinrich Mödlinger und dessen Ehefrau Martha, verw. Neudeck, geb. Schneider. Heinrich Mödlinger wurde am 19. Mai 1932 mit der Aufnahmezahl 37264 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zuletzt wohnte er im Haus seiner Eltern am Jakominiplatz 11. Seine Schwester Grete Steindl, ebenfalls wohnhaft am Jakominiplatz 11, hatte ihn in die Pflegeanstalt gebracht. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 14. Oktober 1940 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Heinrich Mödlinger wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.

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